Winterwandern und Schneeschuhwandern im Pitztal
Wenn der Winter leise wird
Manchmal braucht es keine Bergbahn und keine Piste. Nur warme Schuhe, kalte Luft und einen Weg, der durch den Schnee führt. Beim Winterwandern im Pitztal wird das Tempo langsamer. Man hört die eigenen Schritte, sieht den Atem in der Luft und merkt, wie still ein Tal im Winter sein kann.
Rund um Mandarfen beginnen leichte Spaziergänge ebenso wie längere Schneeschuhrouten. Manche Wege sind präpariert, andere führen mit Schneeschuhen tiefer in die Winterlandschaft.
Winterwandern oder Schneeschuhwandern?
Auf geräumten oder präparierten Winterwanderwegen bist du mit festen, rutschfesten Winterschuhen unterwegs. Je nach Verhältnissen helfen Grödel oder Wanderstöcke. Diese Wege eignen sich für ruhige Spaziergänge ohne besondere Vorkenntnisse.
Schneeschuhe kommen dort zum Einsatz, wo der Schnee tiefer wird. Das bedeutet aber nicht, dass jedes Gelände automatisch sicher ist. Abseits gesicherter Wege können Lawinen, Vereisung und Orientierung schnell zum Thema werden.
Direkt rund um Mandarfen unterwegs
Der Winterwanderweg im Innerpitztal führt von Weißwald über Plangeroß, Tieflehn und Mandarfen bis nach Mittelberg. Insgesamt ist er rund 10,5 Kilometer lang; bei mehreren Ortsteilen kann man einsteigen oder die Tour abkürzen.
Für Gäste des Mandarfner Hofs liegt damit ein Winterweg praktisch vor der Haustür. Vor dem Start lohnt sich immer ein Blick auf den aktuellen Wegstatus. Erfahrene Schneeschuhwanderer zieht es bei passenden Bedingungen weiter in Richtung Taschachschlucht – dort verlangen Eis, Schnee und wechselnde Verhältnisse Erfahrung.
Winterwege im ganzen Pitztal
Im Pitztal gibt es mehr als 79 Kilometer ausgewiesene Schneeschuhrouten in unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden. Je nach Wetter und Öffnung bieten sich zum Beispiel an:
- eine kurze Runde rund um Mandarfen oder Mittelberg
- ein Teilstück des Winterwegs durch das Innerpitztal
- geführte Schneeschuhtouren im Naturpark Kaunergrat
- Panorama-Winterwandern am Hochzeiger
- Touren zu stillen Almen im vorderen Pitztal
Was gehört in den Rucksack?
- warme, wasserdichte Schuhe mit gutem Profil
- Kleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip
- Handschuhe, Mütze und Sonnenschutz
- Getränk und kleine Jause
- Wanderstöcke, bei Bedarf Grödel oder Schneeschuhe
- geladenes Mobiltelefon und aktuelle Toureninformation
Für Touren in nicht gesichertem Gelände braucht es alpine Erfahrung und passende Sicherheitsausrüstung. Wer die Gegend nicht kennt, ist mit einem Bergführer besser unterwegs.
Die Pitztal Guest Card fährt mit
Mit der Pitztal Guest Card kannst du die öffentlichen Busse im Tal kostenlos nutzen. So lässt sich eine Streckenwanderung planen, ohne zum Ausgangspunkt zurücklaufen zu müssen. Das aktuelle Programm und freie Plätze bitte vorab prüfen.
Danach darf Wärme sein
Nach einem Weg durch die Kälte fühlt sich Wärme besonders gut an. Im Mandarfner Hof warten Nachmittagsjause, Alpinsauna und die Pools im verbundenen Schwesterhotel Wildspitze.
Mehr ruhige und aktive Winterideen findest du auf unserer Seite zum Winterurlaub im Pitztal.